Lösungen — vom App-Projekt zur durchgängigen B2B-Plattform
Die meisten Vorhaben starten mit einem konkreten Problem: „Wir brauchen ein Lieferantenportal“, „Unsere Kunden wollen Self-Service“, „Wir brauchen eine eigene App für X“. Die Form der Antwort unterscheidet sich. Diese drei Seiten zeigen die häufigsten Ausgangspunkte — und wozu sie typischerweise wachsen, wenn die ersten Workflows live sind und die nächsten Anwendungsfälle folgen.
Die Investitionsrahmen unten sind echte Untergrenzen aus Pilot- und MVP-Projekten, nicht aus dem Sales-Folder. Welcher Zuschnitt für Ihren Fall sinnvoll ist, klären wir im 30-minütigen Erstgespräch.
Eigene App entwickeln lassen
Von der Idee zum Launch in 3–6 Monaten. Für Unternehmen, die mit einer fokussierten App starten — iOS, Android oder beides per Flutter, ein schlankes Backend und ein klarer Funktionsumfang. Wenn die App später wächst, lässt sie sich erweitern statt neu bauen. Code, Apple-/Google-Accounts und Daten bleiben bei Ihnen.
Kunden-Plattform & After-SalesSelf-Service-Portal entwickeln
Wenn Ihre Kunden eigene Aufträge, Rechnungen, Service-Anfragen oder Geräte-Daten selbst einsehen wollen — und Ihr Vertrieb und Service nicht jede Anfrage manuell beantworten soll. ERP- und CRM-Anbindung, mehrstufige Identität, Audit-Trail. Die saubere Schicht-Architektur lässt Erweiterungen wie IoT-Telemetrie nachträglich zu.
Beschaffung & Lieferanten-OnboardingLieferantenportal-Entwicklung
Wenn Bestellungen, Stammdaten und Zertifikate jeden Monat im Strudel aus E-Mails und Excel-Versionen verschwinden. Beschaffung, Onboarding und ERP-Anbindung in einer auditfähigen Plattform — gehostet in EU oder Schweiz. Wirtschaftlich greift der Eigenbau typischerweise ab 80–120 aktiven Lieferanten gegenüber SAP Ariba, Coupa und Jaggaer.
Was alle Lösungen verbindet
Egal mit welcher Lösung Sie starten — die Architektur-Substanz ist dieselbe. Wir bauen keine Insel-Projekte, sondern Software, die in Ihren Bestand passt und mitwachsen kann. Fünf Eigenschaften gelten quer über alle drei Pfade:
- End-to-End-Verantwortung. Architektur, Bau und Betrieb in einer Hand. Keine Übergabe-Verluste zwischen Konzept-Agentur, Entwicklungs-Team und Betriebs-Partner. Wer baut, kennt auch den Code, der drei Jahre später gepatcht werden muss.
- EU- und CH-Hosting. Standard-Hosting in deutschen oder anderen EU-Rechenzentren (Hetzner, Scaleway, OVH), auf Wunsch in der Schweiz (nDSG). DSGVO- und nDSG-konform, ohne Hyperscaler-Abhängigkeit. Diese Entscheidung treffen wir mit Ihnen vor dem ersten Code-Commit, weil sie Object-Store, Backups und Logging-Pipeline mitbestimmt.
- Audit-Trail revisionssicher. Append-only Eventlog für jede sicherheits- oder compliance-relevante Aktion, mit Zeitstempel, Akteur und kryptografisch verkettetem Hash. Tauglich für ISO 9001, NIS2 und branchenspezifische Audits — in Datenmodell und API-Schicht verankert, nicht als nachgelagertes Modul.
- Refactor-Kompetenz. Kein Greenfield-Zwang. Gewachsene Systeme werden modernisiert und erweitert — der Live-Betrieb läuft weiter, Zukunftsfähigkeit kommt dazu. LITE BLOX ist ein Beispiel: ein über fünf Jahre gewachsener Bestand, gezielt refactored statt neu gebaut.
- Direkter Ansprechpartner. Felix als Hauptansprechpartner, Spezialisten-Netzwerk dahinter. Kein Account-Manager-Layer, keine Kommunikationsebenen zwischen Ihnen und der Person, die baut. Bei Vorhaben mit Designanteil arbeiten wir mit Co-Creation-Partnern wie studio hak.
Was, wenn keine dieser drei Lösungen passt?
Diese drei sind die häufigsten Startpunkte — nicht die einzigen. Wenn Ihr Vorhaben anders gelagert ist, gibt es zwei weitere Eintritte und einen direkten Weg:
- Branchen-Hub — Architekturmuster und regulatorische Realität pro Industrie (Industrie 4.0, IoT, Automotive, Maschinenbau, Facility Management, Handwerk & Bau). Sinnvoll, wenn Compliance- und Branchen-Standards den Rahmen vorgeben.
- Service-Übersicht — wenn Sie über die Technologie-Achse einsteigen wollen: Mobile, Backend, Web, KI/ML, Cloud, Consulting, Wartung. Sinnvoll, wenn der Stack oder ein Teilbereich (z. B. nur Backend-Refactor) die Frage ist.
- Direktes Gespräch. Wenn Ihr Fall keiner der drei Lösungen exakt entspricht, klären wir das in 30 Minuten am Telefon — kostenfrei, ohne Verpflichtung. In den meisten Fällen finden wir innerhalb des Gesprächs heraus, ob das Vorhaben einer dieser Lösungen näher steht oder ein eigener Zuschnitt sinnvoller ist.
Kostenfreies Erstgespräch
30 Minuten, ehrliche Architektur-Einschätzung zu Ihrem konkreten Vorhaben. Sie schildern Ihre Schmerzpunkte und das Zielbild, wir teilen offen, was technisch sinnvoll ist und was nicht.